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Archiv für die Kategorie ‘allgemein’

17. Mai 2012 850 Euro für das Projekt „Ich will mich“

Mario Damerow, Leiter des Sportzentrums (li.) und Fördervereinsvorsitzender Christoph Serbser übergaben den Spendenscheck an Gerhard Ackermann vom PARITÄTISCHEN Regenbogenhaus.
Mario Damerow, Leiter des Sportzentrums (li.) und Fördervereinsvorsitzender Christoph Serbser übergaben den Spendenscheck an Gerhard Ackermann vom PARITÄTISCHEN Regenbogenhaus.

Das Team des Magdeburger Regenbogenhauses war das erste, das beim diesjährigen Hochhauslauf die Treppen stürmen durfte. Diese Ehre wurde den Menschen mit Behinderungen zuteil, weil die Organisatoren des 14. Magdeburger Uni-Hochhauslaufs das Sportevent dem Projekt „Ich will mich“ gewidmet haben.

Die Veranstalter, das Sportzentrum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg,
unterstützen jährlich ein soziales Projekt und haben sich 2012 für das Regenbogenhaus entschieden. Heute übergaben Mario Damerow, Leiter des Sportzentrums und Christoph Serbser, Vorsitzender des Fördervereins Hochschulsport e.V. in Magdeburg 850 Euro an Gerhard Ackermann, Leiter des Regenbogenhauses.
Das Geld wird für die Weiterführung der sporttherapeutischen Maßnahmen wie Muskelaufbautraining eingesetzt.
„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung. Dadurch können wir regelmäßige Trainingseinheiten für unsere Bewohner anbieten“, bedankte sich Gerhard Ackermann.

03. Mai 2012 Weitere Unterstützung in Aussicht

Bevor die Firma Bösecke Spezialhochbau und Service GmbH vor einiger Zeit nach von Magdeburg nach Barleben umzog, befand sich das Unternehmen direkt neben unserem Regenbogenhaus. In einem Gespräch lud Gerhard Ackermann den Firmenchef, Jürgen Bösecke, zur Abschlussveranstaltung von „Ich will mich“ ein. Ein Teil des Gespräches drehte sich auch um das Aufrechterhalten zusätzlicher Angebote und Maßnahmen und das dafür nötige Geld. Prompt spendete die Firma 500 Euro für unser Projekt. Dafür an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön!

Noch grandioser ist, dass Jürgen Bösecke angekündigt hat, sein 20-jähriges Firmenjubiläum ganz im Zeichen von „Ich will mich“ feiern will. Er will auf Geschenke verzichten und Gäste und Partner zu Spenden für unsere Projekt animieren. Das ist klasse, wir freuen uns sehr darüber.

27. April 2012 „Ich will mich“ erhält „Finanzspritze“


Gerhard Ackermann, Leiter des PARITÄTISCHEN Regenbogenhauses, bedankte sich herzlich bei Ulrich Schmidt, Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Magdeburg eG, für die Spende.

Im letzten Jahr tauschten Gerhard Ackermann, Leiter des PARITÄTISCHEN Regenbogenhauses Magdeburg, und Ulrich Schmidt, Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Magdeburg eG, die Arbeitsplätze. „Perspektivwechsel“ hieß das Projekt, das zugleich der Start einer wunderbaren Partnerschaft war.

Neben der Ausstellung der „Kunstbanausen“ (Menschen mit Behinderungen zeigten ihre kreativen Kunstwerke in der Bank), gab es gemeinsame Aktionen zur „Meile der Demokratie“. Auch zur Fach- und Dankeschön-Veranstaltung des Projektes „Ich will mich“ war Ulrich Schmidt zu Gast. Und kurz vor der Mittagspause sorgte er für eine tolle Überraschung: Im Namen der Volksbank Magdeburg eG übergab er 1000 Euro. Gerhard Ackermann freute sich über die Spende und wird das Geld für zusätzliche Therapien, die allen Bewohnern zugute kommen, einsetzen.

17. April 2012 „Heb Deine Hand für Courage“

Tolles Konzert, wir sagen Danke!


Wir präsentierten uns mit unserem Projekt auf dem Moritzhof

Die Organisation „Heb deine Hand für Courage“ hat zum fünften Mal interessierte Leute an guter Rockmusik unserer Region und Gäste aus Berlin und Hannover eingeladen. Diese Benefizkonzerte finden statt, um zu zeigen, dass es in unserer Heimatstadt Magdeburg couragierte Menschen gibt, die das Interesse verfolgen, Menschen der Gesellschaft zu unterstützen, die Hilfe benötigen. Diese Initiative hat eine hohe Wertschätzung verdient. In diesem Jahr entschieden sich die Veranstalter von „Heb deine Hand für Courage“, unser Projekt „Ich will mich“ sowie die AIDS-Hilfe Sachsen Anhalt zu unterstützen.

In einem Gespräch im Regenbogenhaus, an dem sieben der Organisatoren teilnahmen, wurde das Projekt und das Konzept des Regenbogenhauses vorgestellt. Wir bekamen die Möglichkeit, am Benefizabend mit einem Infostand teilzunehmen. Das haben wir gern angenommen.

Ich war sehr überrascht und erfreut, wie viele Gäste zu mir an den Stand des Regenbogenhauses kamen. Neben unserem Roll-up hatte ich einige Werke unserer „Kunstbanausen“ dabei, die auf große Begeisterung stießen. Die Besucher waren sehr interessiert. Sie wollten wissen, wie wir auf die Idee gekommen sind, wie die Ärzte damit umgehen, die Medizin zu reduzieren, natürlich wollten viele etwas über Ergebnisse erfahren und fragten auch hin wieder nach, wie und auf welcher Art und Weise Hilfe und Unterstützung von Außen möglich ist. In zwei Gesprächen mit Medizinstudenten, die Flyer und Visitenkarten mitnahmen, konnte ich Interesse wecken für ein eventuelles Praktikum im Regenbogenhaus. Auf der Bühne, in einer Umbaupause, durfte ich dann ein paar Worte an die Gäste richten.

Ich war wieder sehr überrascht und erstaunt über den Applaus, nachdem ich kurz das Regenbogenhaus und das Projekt und die möglichen therapeutischen Maßnahmen, welche nur mit zusätzlichen Mitteln nach dem Projektzeittraum möglich sind, vorgestellt hatte. Selbstverständlich habe ich die Organisatoren von „Heb deine Hand für Courage“ besonders dankend erwähnt, was wiederholt großen Applaus auslöste. Auch bei den Musikern bedanke ich mich, weil sie nicht nur gute Musik machen, sondern aus Überzeugung auf ihre Gage verzichtet hatten.

Ein sehr interessanter und spannender Abend endet so mit voller Zufriedenheit um 00:45 Uhr.

Gerhard Ackermann


Die Bad Nenndorf Boys waren der Headliner des Festivals.

06. April 2012 Drehtag mit dem ZDF

Das ZDF-Team dreht in der Gefühlswerkstatt: Markus Müller-Engelke an der Kamera und Thomas Wulf am Ton.

Ein aufregender Drehtag liegt hinter uns. Wir hatten heute ein Team des ZDF zu Gast. Unser Projekt „Ich will mich“ wird in einem Beitrag im „heute journal“ zu sehen sein. Wir freuen uns riesig darüber und sind sehr stolz, dass wir solche Schlagzeilen bekommen. Für das Projekt ist das die beste Aufmerksamkeit, die man sich wünschen kann. Der Ausstrahlungstermin ist für Dienstag, 10. April, ab 21.45 Uhr geplant, vorbehaltlich aktueller Berichterstattung. Zudem soll es einen weiteren Beitrag über „Ich will mich“ geben – am 14. April in den „heute nachrichten“. Gemeinsam mit der Redakteurin Katja Eichhorn, Kameramann Markus Müller-Engelke und Tontechniker Thomas Wulf haben viele Facetten unserer Pilotprojektes „auf Film gebannt“. Zu sehen sind unter anderem Ilona Klahm an ihrem Arbeitsplatz in der Werkstatt der Pfeifferschen Stiftungen, Torsten Klotz, wie selbständig Wege erledigt, die Gefühlswerkstatt besucht und Klangtherapie erlebt. Sport und Entspannung spielen ebenfalls eine Rolle.

Projektinitiator Gerhard Ackermann schildert die Erfolge der letzten drei Jahre und erläutert die wissenschaftlichen Ergebnisse, Mitarbeiterin Heidi Rabending spricht über ihre Erfahrungen. Auch Dr. Matthias Bernstein, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, der die Projektteilnehmer betreut und behandelt, wird zu Wort kommen.

Wir sind sehr gespannt auf den Beitrag und werden am Dienstag rechtzeitig einschalten: 21.45 Uhr, ZDF.

02. April 2012 Abschlussveranstaltung

Sehr geehrte Damen und Herren,

drei Jahre Modellprojekt sind schnell vergangen. Für uns war es eine sehr wertvolle Zeit und brachte viele neue Erkenntnisse. Diese werden über den Projektzeitraum hinaus unsere pädagogische Arbeit bestimmen. Es sind verbindliche Kooperationsbeziehungen zu verschiedenen Professionen entstanden.
Unsere Bewohner und Bewohnerinnen haben sich verändert. Wir haben viel zu berichten und laden Sie deshalb herzlich zu unserer Abschlussveranstaltung am 25.04.2012 in den Moritzhof Magdeburg ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Interesse.

Ihr

Gerhard Ackermann

06. März 2012 IWM-Teilnehmer trainieren ihre Muskeln

Robby Huthmann (li.) beim Training mit IWM-Projektteilnehmer Karl Heinz Scherz.
Robby Huthmann (li.) beim Training mit IWM-Projektteilnehmer Karl Heinz Scherz.

Jeden Donnerstag ist Robby Huthmann im Regenbogenhaus zu Gast. Der Gesundheitswirt macht dann mit den Bewohnern Sport oder geht mit ihnen schwimmen. Das dient der Beweglichkeit und der Kräftigung der Muskeln. Nach sieben Monaten Training kann Robby Huthmann eine positive Bilanz ziehen. „Bei allen Teilnehmern ist eine Verbesserungen der Muskulatur und Beweglichkeit zu erkennen“, so Huthmann. Zudem versucht er, Sportübungen in den Alltag der Teilnehmer zu integrieren. Sie lernen kleine, wenige Übungen, die wirkungsvoll sind und außerhalb des wöchentlichen Trainings absolviert werden können. Die Sportstunden sind ein zusätzliches Therapieangebot im Rahmen des Ich-will-mich-Projektes und werden gut und gern besucht. Die Motivation der Teilnehmer, zum Sport zu gehen, ist gestiegen. Auch das konnte der Gesundheitswirt festellen.

26. Februar 2012 Heb Deine Hand für Courage

Das Orga-Team der Benefizveranstaltung „Heb Deine Hand für Courage“ hat vor kurzem das Regenbogenhaus besucht und war von unserer Einrichtung und dem Projekt ICH WILL MICH derart begeistert, dass man die Erlöse der nächsten Veranstaltung dem Projekt ICH WILL MICH zugutekommen lassen möchte. Da wir diese Initiative begrüßen weisen wir explizit auf die Veranstaltung hin.

Am 13. April 2012 heißt es ab 18 Uhr auf dem Gelände des Moritzhofes: Tanzen für ICH WILL MICH.

Flyer Vorderseite
Flyer Rückseite

19. Februar 2012 Abschluss-Veranstaltung auf dem Moritzhof

Abschlussveranstaltung zum dreijährigen Modellprojekt zur Entmedikamentisierung von Psychopharmaka bei Bewohnern des Regenbogenhauses, Magdeburg »Ich will mich«

Am 25. April 2012 findet von 10:00 bis ca. 15:30 Uhr im Kulturzentrum »Moritzhof« Magdeburg, Am Moritzplatz 1 unsere Fachveranstaltung statt. Es werden aus verschiedenen Blickwinkeln professionelle Erfahrungen der Modelllaufzeit geschildert und ein Bericht zur wissenschaftlichen Begleitforschung veröffentlicht. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Die Einladungen werden Mitte März verschickt. − Mundpropaganda erwünscht!

11. Februar 2012 Interdisziplinäre Fallkonferenz

Das Projekt „Ich will mich“ wird von Vertretern verschiedener Fachrichtungen begleitet. Ziel dabei ist es, Entwicklungen und Veränderungsprozesse innerhalb des Projektes aus verschiedenen Blickwinkeln, mit der jeweiligen fachlichen Kompetenz einzuschätzen und ganzheitlich bewerten zu können. Dass durch dieses interdisziplinäre Netzwerk auch Handlungswege in Krisenfällen erschlossen werden können, zeigte sich Ende November 2011 bei einer interdisziplinären Fallkonferenz zum Thema Angelika.

In dieser Beratung wurden von behandelnden und beratenden Fachärzten der Psychiatrie/Neurologie, dem Vertreter der wissenschaftlichen Begleitung von der UNI Halle, einer Psychologin und dem pädagogischen Team, Verhaltensbilder analysiert. Jede Profession hatte die Möglichkeit ihre Einschätzungen zu formulieren. Psychologische, medizinische und pädagogische Prozesse und Sichtweisen konnten auf direktem Weg kommuniziert werden. Nachfragen, Einschätzungen und evtl. Korrekturen im Verlauf der Krankheit von Angelika wurden in einer sehr offenen Begegnung formuliert. Gerade das heutzutage häufig zu kurz kommende Patientengespräch, wenn es um psychiatrische Störungsbilder geht, konnte stellvertretend aber mit Zustimmung von Angelika geführt werden. Anhand von Videosequenzen wurden Verhaltensweisen, Wünsche und Äußerungen zum eigenen Erleben von Angelika veranschaulicht und erfassbar gemacht. Unmittelbar vor der Konferenz suchten der behandelnde und der beratenden Arzt Angelika in ihrer Wohnung auf, um sie auch direkt zu Wort kommen zu lassen, soweit dies im Moment möglich war.

Ebenfalls im Mittelpunkt der Konferenz standen Ängste und Unsicherheiten der Mitarbeiter, welche seit knapp zwei Jahren den oft schwierigen und schwer nachvollziehbaren Verlauf der psychischen Erkrankung begleiten. Alle bestehenden Fragen zu Wirkungen von Medikamenten, psychologischen Mustern und pädagogischem Handeln konnten in der zweistündigen Konferenz besprochen werden. Am Ende der interdisziplinären Fallkonferenz wurden die Ergebnisse zusammengetragen, eine vermutete medizinische Diagnose gestellt und Handlungsmuster zur täglichen Assistenz dargelegt. Die weiteren Schritte wurden verabredet und Verantwortlichkeiten festgelegt. Das pädagogische Team des Wohnbereiches bedankt sich für die Möglichkeit zu dieser Fallkonferenz.

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