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Archiv für die Kategorie ‘unterstützen’

27. April 2012 „Ich will mich“ erhält „Finanzspritze“


Gerhard Ackermann, Leiter des PARITÄTISCHEN Regenbogenhauses, bedankte sich herzlich bei Ulrich Schmidt, Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Magdeburg eG, für die Spende.

Im letzten Jahr tauschten Gerhard Ackermann, Leiter des PARITÄTISCHEN Regenbogenhauses Magdeburg, und Ulrich Schmidt, Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Magdeburg eG, die Arbeitsplätze. „Perspektivwechsel“ hieß das Projekt, das zugleich der Start einer wunderbaren Partnerschaft war.

Neben der Ausstellung der „Kunstbanausen“ (Menschen mit Behinderungen zeigten ihre kreativen Kunstwerke in der Bank), gab es gemeinsame Aktionen zur „Meile der Demokratie“. Auch zur Fach- und Dankeschön-Veranstaltung des Projektes „Ich will mich“ war Ulrich Schmidt zu Gast. Und kurz vor der Mittagspause sorgte er für eine tolle Überraschung: Im Namen der Volksbank Magdeburg eG übergab er 1000 Euro. Gerhard Ackermann freute sich über die Spende und wird das Geld für zusätzliche Therapien, die allen Bewohnern zugute kommen, einsetzen.

17. April 2012 „Heb Deine Hand für Courage“

Tolles Konzert, wir sagen Danke!


Wir präsentierten uns mit unserem Projekt auf dem Moritzhof

Die Organisation „Heb deine Hand für Courage“ hat zum fünften Mal interessierte Leute an guter Rockmusik unserer Region und Gäste aus Berlin und Hannover eingeladen. Diese Benefizkonzerte finden statt, um zu zeigen, dass es in unserer Heimatstadt Magdeburg couragierte Menschen gibt, die das Interesse verfolgen, Menschen der Gesellschaft zu unterstützen, die Hilfe benötigen. Diese Initiative hat eine hohe Wertschätzung verdient. In diesem Jahr entschieden sich die Veranstalter von „Heb deine Hand für Courage“, unser Projekt „Ich will mich“ sowie die AIDS-Hilfe Sachsen Anhalt zu unterstützen.

In einem Gespräch im Regenbogenhaus, an dem sieben der Organisatoren teilnahmen, wurde das Projekt und das Konzept des Regenbogenhauses vorgestellt. Wir bekamen die Möglichkeit, am Benefizabend mit einem Infostand teilzunehmen. Das haben wir gern angenommen.

Ich war sehr überrascht und erfreut, wie viele Gäste zu mir an den Stand des Regenbogenhauses kamen. Neben unserem Roll-up hatte ich einige Werke unserer „Kunstbanausen“ dabei, die auf große Begeisterung stießen. Die Besucher waren sehr interessiert. Sie wollten wissen, wie wir auf die Idee gekommen sind, wie die Ärzte damit umgehen, die Medizin zu reduzieren, natürlich wollten viele etwas über Ergebnisse erfahren und fragten auch hin wieder nach, wie und auf welcher Art und Weise Hilfe und Unterstützung von Außen möglich ist. In zwei Gesprächen mit Medizinstudenten, die Flyer und Visitenkarten mitnahmen, konnte ich Interesse wecken für ein eventuelles Praktikum im Regenbogenhaus. Auf der Bühne, in einer Umbaupause, durfte ich dann ein paar Worte an die Gäste richten.

Ich war wieder sehr überrascht und erstaunt über den Applaus, nachdem ich kurz das Regenbogenhaus und das Projekt und die möglichen therapeutischen Maßnahmen, welche nur mit zusätzlichen Mitteln nach dem Projektzeittraum möglich sind, vorgestellt hatte. Selbstverständlich habe ich die Organisatoren von „Heb deine Hand für Courage“ besonders dankend erwähnt, was wiederholt großen Applaus auslöste. Auch bei den Musikern bedanke ich mich, weil sie nicht nur gute Musik machen, sondern aus Überzeugung auf ihre Gage verzichtet hatten.

Ein sehr interessanter und spannender Abend endet so mit voller Zufriedenheit um 00:45 Uhr.

Gerhard Ackermann


Die Bad Nenndorf Boys waren der Headliner des Festivals.

06. April 2012 Drehtag mit dem ZDF

Das ZDF-Team dreht in der Gefühlswerkstatt: Markus Müller-Engelke an der Kamera und Thomas Wulf am Ton.

Ein aufregender Drehtag liegt hinter uns. Wir hatten heute ein Team des ZDF zu Gast. Unser Projekt „Ich will mich“ wird in einem Beitrag im „heute journal“ zu sehen sein. Wir freuen uns riesig darüber und sind sehr stolz, dass wir solche Schlagzeilen bekommen. Für das Projekt ist das die beste Aufmerksamkeit, die man sich wünschen kann. Der Ausstrahlungstermin ist für Dienstag, 10. April, ab 21.45 Uhr geplant, vorbehaltlich aktueller Berichterstattung. Zudem soll es einen weiteren Beitrag über „Ich will mich“ geben – am 14. April in den „heute nachrichten“. Gemeinsam mit der Redakteurin Katja Eichhorn, Kameramann Markus Müller-Engelke und Tontechniker Thomas Wulf haben viele Facetten unserer Pilotprojektes „auf Film gebannt“. Zu sehen sind unter anderem Ilona Klahm an ihrem Arbeitsplatz in der Werkstatt der Pfeifferschen Stiftungen, Torsten Klotz, wie selbständig Wege erledigt, die Gefühlswerkstatt besucht und Klangtherapie erlebt. Sport und Entspannung spielen ebenfalls eine Rolle.

Projektinitiator Gerhard Ackermann schildert die Erfolge der letzten drei Jahre und erläutert die wissenschaftlichen Ergebnisse, Mitarbeiterin Heidi Rabending spricht über ihre Erfahrungen. Auch Dr. Matthias Bernstein, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, der die Projektteilnehmer betreut und behandelt, wird zu Wort kommen.

Wir sind sehr gespannt auf den Beitrag und werden am Dienstag rechtzeitig einschalten: 21.45 Uhr, ZDF.

26. Februar 2012 Heb Deine Hand für Courage

Das Orga-Team der Benefizveranstaltung „Heb Deine Hand für Courage“ hat vor kurzem das Regenbogenhaus besucht und war von unserer Einrichtung und dem Projekt ICH WILL MICH derart begeistert, dass man die Erlöse der nächsten Veranstaltung dem Projekt ICH WILL MICH zugutekommen lassen möchte. Da wir diese Initiative begrüßen weisen wir explizit auf die Veranstaltung hin.

Am 13. April 2012 heißt es ab 18 Uhr auf dem Gelände des Moritzhofes: Tanzen für ICH WILL MICH.

Flyer Vorderseite
Flyer Rückseite

01. Februar 2012 ICH WILL MICH im Magdeburger Lokalfernsehen

Die erste Klangwelle in Magdeburg brachte auch die hiesige Fernsehlandschaft in die Gefilde des Regenbogenhauses. So erstellte der Magdeburger Fernsehsender MDF.1 einen Beitrag zur neuen Klangwelle, welchen Sie unter folgendem Link finden:

http://www.mdf1.de/news/31Januar-1103.html

31. Januar 2012 Im Regenbogenhaus steht Magdeburgs erste Klangwelle

Nur durch Spenden möglich

Töne ganz neu spüren – das können die Bewohner des Regenbogenhauses Magdeburg seit heute. In dem Wohnheim für Menschen mit geistigen Behinderungen steht eine Klangwelle. Für dieses bisher einmalige Angebot in Sachsen-Anhalt wurde im Haus der Musiktherapieraum neu eingerichtet. „Musiktherapie hat bei uns Tradition. Gerade für unsere Bewohner, deren Sinneswahrnehmungen beeinträchtigt sind, ist diese Therapie von großem Erfolg. Wir haben die Erfahrung, dass Unruhe, Aggressivität oder auch Apathie damit positiv beeinflusst werden Können“, erklärt Gerhard Ackermann, Leiter des Regenbogenhauses. Bisher gab es das Angebot der Klangmassage nach Hess mit Klangschalen in einer kleinen Variante, was mit sehr gutem Erfolgen angewendet wurde.

Die Musiktherapeuten wünschten sich eine Erweiterung der Klangschalenmassage, aber besonders groß war der Wunsch nach einer Klangwelle. Sie wissen, dass damit bei regelmäßiger Anwendung ein noch besserer Effekt bei Menschen mit geistiger Behinderung möglich ist. Nun ist eine Klangwelle Dank großzügiger Spenden angeschafft worden. „Diese ermöglicht ganz neue therapeutische methodische Ansätze“, freut sich der Musiktherapeut Carlos Martinez. Die neue Klangwelle verbindet zwei Musikinstrumente, die sich durch ihre unmittelbare Wirkung auf dem menschlichen Organismus gegenzeichnen: das Monochord und die Schlitztrommel.

Beim Monochord (mono=eins, chord=Saite) entsteht ein sphärischer Klangteppich. Die 40 gleichklingenden Saiten bringen die Liegefläche zum Schwingen. Es bilden sich Schwebungen der Obertöne, die als „singende Töne“ wahrgenommen werden. Der Ton wirkt beruhigend für Geist und Körper und das Obertonspiel regt die Wahrnehmung an. Diese einfache und wirksame Anwendung von Klang lässt sich gut im Alltag des Regenbogenhauses integrieren. Die Klangerfahrung hat einen klar strukturierten Rahmen und gibt den Bewohnern die Möglichkeit, gezielt und nach Bedarf Spannungen abzubauen. „Das ist vor allem für unsere Ich will mich – Projektteilnehmer eine wichtige, zusätzliche Therapie“, erklärt Gerhard Ackermann. Bei „Ich will mich“-Projektteilnehmern werden unter medizinischer Kontrolle Psychopharmaka reduziert. Stattdessen soll durch alternative verhaltenstherapeutisch orientierte Methoden auf die Stimmungen, Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner eingegangen werden.

Die Anschaffung der Klangwelle und die Erweiterung der Klangmassage wurden nur durch finanzielle Unterstützung von Spendern möglich. So spendete die Siemens AG, Niederlassung Magdeburg 3.000 Euro und aus der Aktion „Volksstimme Leser helfen“ kamen 5.300 Euro zusammen. „Dafür sagen wir von ganzem Herzen Danke! Ohne die großartige Unterstützung der Leser und Firmen hätten wir uns diese Klangwelle sowie Erweiterung der Klangmassage nicht leisten können“, so Ackermann weiter.

24. November 2011 Schnappschüsse der Vernissage “Kunstbanausen”


Lukas Gösgen hängt eines seiner Werke auf und ist sehr stolz, dass seine Bilder ausgestellt sind.

Weitere Schnappschüsse finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

21. November 2011 „Kunstbanausen“ zeigen ihre bisher unentdeckten Werke

Premiere: Erstmals stellen Künstler aus dem Regenbogenhaus in der Volksbank aus

Sich in Farben und Formen auszudrücken und dabei seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen – das ist das Besondere an Kunst. Wenn sich Künstler frei entfalten, sich selbst verwirklichen können, geht ihr Traum in Erfüllung. Genau das machen die „Kunstbanausen“ seit drei Jahren.
Sagt Ihnen nichts? Verständlich. Denn es handelt sich um bisher unentdeckte Künstler. Die „Kunstbanausen“, das sind Menschen mit Behinderung, die im Regenbogenhaus Magdeburg leben, einer Einrichtung des PARITÄTISCHEN Sozialwerkes Behindertenhilfe. Kunst kennt keine Behinderung und keine Grenzen. Bei den „Kunstbanausen“ kann jeder so sein, wie er ist. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass diese Werke erstmals öffentlich zu sehen sind“, sagt Gerhard Ackermann, Leiter des Regenbogenhauses.

Mit Acrylfarben, Pastellkreide, Modelliermasse und Glaskugeln sind 30 wundervolle Werke entstanden, die ab dem 23. November in den Räumen der Volksbank Magdeburg, am Breiten Weg 212, zu sehen sind.
Fünf der Künstler sind zur Vernissage, die um 17 Uhr beginnt, zu Gast. Entstanden ist die Ausstellung übrigens durch den „Perspektivwechsel“, den die Volksbank in diesem Jahr gemeinsam mit dem PARITÄTISCHEN durchgeführt hat. Dabei haben Bankangestellte ihren Arbeitsplatz eine Woche lang mit einem Job in einer sozialen Einrichtung getauscht – und umgekehrt. So lernten sich Gerhard Ackermann und Ulrich Schmidt, Generalbevollmächtigter bei der Volksbank, kennen und die entwickelte die Idee für diese gemeinsame Ausstellung.

Alle ausgestellten Bilder können käuflich erworben werden. Der Erlös kommt den „Kunstbanausen“ zugute. Zu sehen ist die unentdeckte Kunst bis zum 14. Januar 2012.

Einladung zur Berichterstattung
Ort: Volksbank Magdeburg, Breiter Weg 212
Zeit: 23. November 2011, 17 Uhr
Musikalische Umrahmung: Carlos Martinez

18. Oktober 2011 IWM beim Behindertenpolitischen Forum des Landes

Der Behindertenbeirat des Landes Sachsen-Anhalt hat ein Behindertenpolitisches Forum veranstaltet, das kürzlich im Gesundheitszentrum der AOK in Magdeburg stattfand. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Probleme der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Sachsen-Anhalt. Aber auch das Projekt „Ich will mich“ war ein großes Thema und wurde vor den 160 Gästen durch Gerhard Ackermann präsentiert. Im Anschluss stellten sich die vier Projektteilnehmern und Projektinitiator Gerhard Ackermann den Fragen der Zuhörer. „Ich war erstaunt, wie gut unsere Teilnehmer beschreiben können, was sie erleben, was ‘Ich will mich‘ für sie bedeutet“, so Ackermann. Besonders begeistert war er von Heiko, der erst kürzlich mit der Medikamentenreduktion begonnen hat. Er hat das Publikum mit seinen Äußerungen begeistert, dass er „sich riesig freut, dass er weniger Tabletten nimmt und immer aufpasst, ob auch alles richtig ist.“

Beeindruckt waren die Forum-Teilnehmer auch von Bärbel und ihren erstaunlichen Fortschritten dank „Ich will mich“. Inzwischen ist so selbständig, dass sei bald in eine eigene Wohnung umziehen kann.

Der Behindertenbeauftragte des Landes, Adrian Maerevoet, hat für eine weitere Unterstützung von „Ich will mich“ geworben. Große Zustimmung und Anerkennung sprachen die Gäste dem Projekt und seine Machern für ihr Engagement aus.

15. August 2011 Begeistert von „Ich will mich“: Löffinger wollen loslegen

Unsere Reise in den Schwarzwald zum dortigen Fachtag hat sich mehr als gelohnt. Wir haben erneut Post aus dem „Haus Lebensheimat“ erhalten: Eine Teilnehmerin des Fachtages (Betreuerin einer dortigen Bewohnerin) hat sich für die informativen Vorträge und unsere umfassenden Einblicke in unser „Ich will mich“-Projekt bedankt und gesagt, dass ihr erst bei den Vorträgen bewusst wurde, was Medikamente zum Teil auslösen können.
Sie wäre sehr dankbar, wenn sie an den geplanten Fortbildungen zum Thema Psychopharmaka teilnehmen dürfe. Das zeigt, dass es uns gut gelungen ist, in dieser Hinsicht zu sensibilisieren.

Den Mitarbeitern in Löffingen hat besonders der Beitrag von Florian Steitzer gut getan, hieß es weiter. „Einfach der Mann aus der Praxis, der anschaulich berichtet hat. Er ist immer noch im Gespräch und wir sind ganz motiviert, endlich loszulegen.“ „Alle von uns sind auch nach wie vor ganz begeistert von dem Projekt und denken, dass wir uns auf einem guten Weg befinden und dank Ihnen super für den Start vorbereitet sind“, schreibt Anna Paff, Wohnbereichsleitung Haus Lebensheimat Löffingen. Demnächst wird das „Haus Lebensheimat“ nach eigenen Angaben beginnen, bei einem Bewohner Psychopharmaka zu reduzieren. Grünes Licht von Seiten der Eltern gebe es schon. Die Fortbildungen für Mitarbeiter zum Thema Psychopharmaka werden durch eine Psychiaterin begleitet. Was noch fehle, sei ein Dozent für das Deeskalationstraining. Mit einem herzlichen Dankeschön an uns endet der elektronische Brief. Wir freuen uns sehr und sind auch stolz, dass „Ich will mich“ Projekt-Nachfolger gefunden hat. Wir bleiben natürlich mit Löffingen in Verbindung und berichten weiter über die dortigen Aktivitäten.

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