13. Dezember 2012 Berliner setzen IMW-Idee um

In dieser Woche erreichte uns eine sehr interessanten E-Mmail aus Berlin. Ein ehemaliger Praktikant des Regenbogenhauses in der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, war zu Gast auf unserer Abschlussveranstaltung von „Ich will mich“ im April 2012. Nach seinen Besuch vermittelte er die interessanten Ergebnisse des Projektes in der Einrichtung in Berlin, in der beschäftigt ist. Im Team kann er feststellen, dass seine Mitarbeiter teils offen, teils skeptisch reagieren. Sein Wunsch, die Projektidee von „Ich will mich“ ggf. auch dort umzusetzen, muss er maßgeblich allein im Blick behalten. Nach Gesprächen mit dem Facharzt eines Bewohners, gelingt es ihm, diesen von der Reduktion bei den Psychofarmaka zu überzeugen. Die ersten Reduktionsschritte werden verabredet und durchgeführt. Er berichtet in der E-Mail, dass bereits die Hälfte der Psychopharmaka bei dem Bewohner reduziert worden sind. Sehr schnell wird auch hier eine positive Erfahrung sichtbar. „Es ist toll, dass sich Menschen nach unserer Impulsen ermutigt auf den Weg machen, um die Philosphie von ‘Ich will mich‘ umzusetzen mit dem gleichen Ziel wie wir: die Lebensqualität von Menschen mit geistegen Behinderungen zu verbessern. Wir wünschen weiterhin positive Erfahrungen und gutes Gelingen auch mit anderen Bewohner/innen“, so Gerhard Ackermann, Leiter des Regenbogenhauses.