06. Februar 2013 Deutschlandweite Kontakte in Berlin geknüpft

Zur Fachtagung „Lebensqualität im Alter für Menschen mit Behinderungen“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin reisten Ende Januar die Teamleiter und die Hausleitung des Regenbogenhauses Ende Januar. Interessante Einblicke und zahlreiche Vorträge kennzeichneten den Tag. „Eine Botschaft war, dass wir uns darauf einstellen, dass Menschen mit Behinderungen mit zunehmenden Alter eine umfassendere pflegerische und medizinische Betreuung benötigen“, erzählt Gerhard Ackermann, Leiter des Regenbogenhauses. Ein Weg wäre, Ausbildungsberufe so zu gestalten, dass sie diesen Anforderungen gerecht werden. „Unser Träger – das PARITÄTISCHE Sozialwerk Behindertenhilfe“ steht dem Thema offen gegenüber und strebt eine „Zukunftswerkstatt“ mit Partnern aus der Altenhilfe an“, so Ackermann weiter.

„Am Rande“ der Tagung konnten in zahlreichen Gesprächen viele neue Kontakte geknüpft werden. So sprach Gerhard Ackermann mit einem Professor, der sich vorstellen kann, ein ähnliches Vorhaben, vielleicht mit Magdeburger Unterstützung, zu initiieren.

Auch mit einem Vertreter der Uni Siegen hat Gerhard Ackermann gesprochen. Die Uni plant ein Projekt in Kroatien, in der es um mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung geht. „Auch hier war man fasziniert von unserem Projekt und will in Kontakt bleiben“, so Ackermann.
Der Leiter eines Wohnheims der Leipziger Lebenshilfe ist ebenso interessiert und kann sich eine Kooperation mit dem Regenbogenhaus gut vorstellen. „Er plant, uns zu besuchen und Näheres über ‘Ich will mich‘ zu erfahren“, freut sich Gerhard Ackermann.